Bremsen

Bremsen ist mit das Schwierigste beim Longboarden. Hier die wichtigsten Techniken, die man kennen sollte:

  • Abspringen: Wenn man zu schnell fährt oder das Board anfängt zu schlingern, ist der erste Gedanke meist abzuspringen. Gerade wenn man flott unterwegs ist kann das allerdings dazu führen, dass man sich böse aufs Gesicht legt. Daher sollte man nur abspringen wenn man nicht sehr schnell ist oder keine andere Wahl mehr hat.
  • Windbremse: Hierbei s6tellt sich der Fahrer aufrecht und versucht durch das Ausstrecken der Arme einen hohen Luftwiderstand zu erzeugen. Selbstverständlich macht diese Technik nur Sinn, wenn man sehr schnell unterwegs ist. Richtig angewendet kann man durch das so genannte wind breaking seine Geschwindigkeit auf etwa 40 km/h verringern.
  • Carven: Beim carven fährt man weite Kurven um die Geschwindigkeit zu kontrollieren. Das ist nicht ganz leicht, aber je enger man die Kurven fährt, desto mehr Geschwindigkeit verliert man. Die gleiche Technik wird auch bei Skifahren oder Snowboarden angewendet.
  • Von der Straße steuern: Eine Möglichkeit ist es auch das Longboard auf zum Beispiel eine Wiese zu steuern und so zu stoppen. Ähnlich wie das Abspringen ist auch das nicht ungefährlich. Das Board könnte je nach Beschaffenheit des Untergrundes abrupt stoppen, so dass man stürzt.
  • Fußbremse: Die Fußbremse ist die einfachste und häufigste Methode das Board zum Anhalten zu bringen. Üblich ist es den hinteren Fuß vom Brett zu nehmen und ihn vorsichtig (!) auf den Boden zu stellen. Je mehr Druck man mit dem Fuß ausübt, desto größer die Bremswirkung.
  • Sliden: Sliden ist nicht einfach zu lernen, gilt aber als die sicherste und effektivste Art zu bremsen. Der Grundlegende Gedanke ist, in die Knie zu gehen und das Brett quer zur Fahrtrichtung zu stellen. Hier gibt es mehr Informationen über das Sliden.
  • Ausrollen: Wenn man in flachem Gelände fährt und genug Platz hat, sollte man das Board einfach ausrollen lassen. Man stoppt hier mit der Zeit einfach durch den normalen Rollwiderstand. Passieren kann dabei eigentlich nichts.

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